Übersichtskarte

Meine letzten Wochen

Donnerstag, 27.07.2017

Hallo meine Blogleser,

heute möchte ich über meinen wunderschönen Urlaub und meine letzten Tage hier in den USA schreiben.

Meine Reise nach Californien startete am 12. Juli, Theresa fuhr mich zum Zugbahnhof und von da an bin ich dann ganz alleine gereist, was mir schon ziemlich Angst gemacht hat, denn ich bin davor noch nie alleine gereist. Aber als ich dann nach 2,5 Stunden Zugfahrten, ein paar Minuten in der Subway und 7 Stunden Flug endlich in Los Angeles angekommen bin war ich einfach nur glücklich. Das Hostel in dem ich geschlafen habe war ganz neu, erst einen Monat bevor ich gekommen bin wurde es eröffnet. In meinem Zimmer habe ich mit 5 weiteren Leuten aus der ganzen Welt geschlafen. Viele Bekanntschaften wurden geschlossen. In Los Angeles habe ich ersteinmal eine Tour durch die Hollywood Hills gemacht, wo man die Häuser von Weltstars wie Justin Bieber und Leonardo Di Caprio bestaunen konnte. Da ich an diesem Tag abends sehr müde war, da ich ein Jetleg hatte und mich Sightseeing sehr müde macht, bin ich früh ins Bett gegangen. Am Freitag wollte ich einfach nur chillen, hab also die Metro genommen und bin zum Santa Monica Pier gefahren, hab mich dort für 4 Stunden an den Strand gelegt und mir den Sonnenbrand des Jahrtausends geholt. Trotzdem war der Tag super schön, am Meer kann man einfach super relaxen. Am Samstagmorgen hat mich dann Papas bester Kumpel Edi abgeholt und wir sind nach Las Vegas gefahren. Zuerst sind wir durch Malibu gefahren, haben tolle Villen gesehen und dann gings über Berge und Wüste nach Las Vegas. Als wir Nachmittags angekommen  sind hatte es 50 Grad Celsius. Deshalb sind wir auch zuerst ins Hotel, bevor wir uns Las Vegas richtig angeschaut haben. Abends um 20:00 Uhr sind wir dann nochmal los, sind den Strip entlag gelaufen, waren im MGM und haben das Wasserspiel vor dem Ceasars Palace angeschaut. Der Abend war unglaublich schön, vielen Dank Edi, dass du das möglich gemacht hast, ich hatte eine tolle Zeit mit dir. (It was amazing)  

Am Montag morgen ging es dann schon nach San Francisco, nach 7 Stunden Busfahrt, einen Freund mehr und Rückenschmerzen bis zum geht nicht mehr kam ich dann am Abend endlich an. Das Hostel in San Francisco war leider nicht so toll, trotzdem waren die Leute in meinem Zimmer wieder super nett. Insgesamt habe ich in San Francisco sehr wenig sightseeing gemacht. Meinstens habe ich ausgeschlafen, dann bin ich zum Pier gelaufen und habe irgendwo am Meer gefrühstückt und bin dann am Strand entlang gelaufen. Natürlich habe ich aber die Golden Gate Bridge gesehen, ich sie auch überquert. Nach vier Tagen San Francisco bin ich dann wieder nach New York geflogen. Nach einer langen Nacht in New York City, bin ich dann am nächsten Morgen mit dem Zug nach Hause gefahren. Und am Bahnhof haben mich Theresa und Pooja überrrascht, sie kamen mit Lily um mich ab zu holen.

Es war so toll, ich hatte sie wirklich vermisst, deshalb weiß ich gar nicht, wie ich in einer Woche für eine lange Zeit vielleicht sogar für immer Tschüss sagen soll. Die Menschen hier sind wie meine Familie, wir haben so viel zusammen erlebt und ich habe so viele Freundschaften geschlossen. Meinen Koffer habe ich schon halb gepackt, und von den ersten Leuten musste ich ich auch schon verabschieden. Trotzdem fühlt sich alles noch so unwirklich an, ich arbeite ganz normal jeden Tag, alles ist wie gewöhnlich. Aber dann kommen manchmal Phasen in denen ich realiesieren, dass ich sehr bald gehen werde, dann fließt auch mal die ein oder andere Träne. Trotzdem freue ich mich natürlich auf mein Zuhause, meine Familie und Freunde, vor Allem auf meine Oma und meinen Opa, aber auch auf einen neuen Lebensabschnitt. Ich planen auf jeden Fall irgendwann wieder zurück zu kommen, und ich würde mich auch freuen wenn meine Freunde mich mal besuchen könnten.

 Ich freue mich euch alle bald wieder in den Arm nehmen zu können.

Bis ganz bald eure Fabienne 

     Downtown Los Angeles Walk of Fame Michael Jacksons Fuß- und Handabdrücke The chinese Theater Santa Monika Pier Sonnenuntergang in Los Angeles Die weißen Straßenlaternen vor dem County Museum of Art Auf dem Weg von Los Angeles nach Las Vegas Route 66 Und natürlich muss man sich immer gesund ernähren Vor dem berühmten Selfietime Vor dem Caesars Palace Nacht in Las Vegas Excalibur Hotel in Las Vegas Die Küste von San FranciscoWunderschönes Wetter gehabtEnny auf der Golden Gate BridgeAnother SelfieSan Francisco Downtown

Random Stuff

Freitag, 07.07.2017

Hallo meine Blogleser,

ja mich gibts auch noch und mir geht's super 👍🏽 Ich habe diesen Blogeintrag gerade schoneinmal geschrieben, war auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, aber dieses blöde Portal hier hat alles gelöscht bevor ich es Hochgeladen habe😡 Jetzt versuch ichs halt nochmal. 

Warum ich so lange nichts mehr von mir hören lassen habe hat wahrscheinlich mehrere Gründe aber der Ausschlaggebendste ist, dass das Leben hier für mich Alltag geworden ist und da ich jeden Tag das Selbe mache,möchte ich euch damit nicht langweilen. Stattdessen werde ich hier ein paar coole Erlebnisse aus der Vergangenheit aber auch Dinge die noch passieren werden einbringen.

Zuerst möchte ich allen die mir zum Geburtstag gratuliert haben nochmal auf diesem Weg bedanken, ich hatte einen tollen Tag, Theresa hat mir eine Überraschungsparty geschmissen und wir waren gemeinsam Essen und im Kino, war ein toller Tag, trotzdem hat es sich nicht wie ein richtiger Geburtstag angefühlt.

Ein tolles Gefühl wahr es jedoch als meine Familie gekommen ist. Wir haben uns in einem Hotel getroffen, ich habe auf sie gewartet, und als sie zu Tür reingekommen sind habe ich sie alle ganz fest umarmt. Mama und mir kamen natürlich gleich die Tränen, aber auch der Bene hatte Pipi in seinen Augen, auch wenn er das nie zugeben würde ;) Dieses Wiedersehensgefühl war unglaublich schön. Ich wünschte es hätte länger angehalten. Leider war es nach ca. zwei Minuten wieder weg und alles war wie immer, als wäre ich nicht weg gewesen. Der Urlaub war echt toll, wir haben einen Wohnmobil gemietet und sind damit zu den Niagarafällen nach Chicago und Boston und dann noch zu mir nach Hause gefahren. Am letzten Abend haben sie noch bei mir zu Hause zu Abend gegessen. Für mich war das so toll meine beiden Familien zusammen zu haben. Meine Hausmutter sagte, dass meine Mutter sehr schüchtern, aber auch super nett findet. Mein Bruder ist riesig und so cool und apparently sehen wir uns sehr ähnlich. Von meinem Papa ist meine Hausmutter begeistert, sie findet ihn super cool und sympathisch. Ich bin echt stolz auf meinen Papa, hätte nicht gedacht, dass ein English so gut ist. Nach diesem Urlaub freue ich mich noch mehr auf Zuhause.

Apropos Zuhause, in 5 Wochen fliege ich schonwieder zurück nach Deutschland. Wo ist die Zeit nur geblieben. Natürlich freue ich mich auf meine Familie und Freunde und darauf wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen, trotzdem werde ich meine Menschen hier sehr vermissen. Vor Allem Lily wird mir fehlen. Aber auch meine Freunde die ich hier gefunden habe werden mir sehr fehlen, ich hoffe ja auf ein baldiges Wiedersehen. Denn alle würden gerne aufs Oktoberfest gehen. 🎉 Ich würde mich auf jeden Fall freuen meinen amerikanischen Freunden meine schöne Heimat zu zeigen. Aber ich plane auch irgendwann malwieder zurück zu kommen, vielleicht aber erst wenn ich üner 21. Jahre alt bin.

Bevor ich aber nach Hause fliege, fliege ich erstmal noch in den Urlaub, nämlich nach Los Angeles. Jeiii ich freue mich soo😍 Walk of Fame, Hollywood das kann einfach nur amazing werden. Am Mittwoch gehts los zuerst 5Tage LA und dann 4 Tage San Francisco. Natürlich werde ich tausende Bilder machen und sie euch zeigen wenn ich wieder nach Hause komme. 

 

Jetzt habe ich es doch noch geschafft den Blog zu Ende su schreiben, ohne dabei einzuschlafen und er ist fast so gut geworden wie der Erste.

Ich freue mich euch alle bald wieder zu sehen.

Eure Enny😘 Familie Klein wieder vereint Die Freiheitsstatue Ellis Island New York City Baby Die Fabienne bei den NiagarafällenEin Regenbogen über den Niagarafälle Tate Tata die Feuerwehr ist da Chicago von oben Mama und ich über den Dächern von Chicago Bibliothek in Boston

Dies und Das

Donnerstag, 09.03.2017

Guten Tag meine Blogleser,

in den letzten Wochen ist hier bei Stanton Home sehr viel passiert, aber auch in meinem Privatleben gibt es kleine Verändeungen. Und davon möchte ich euch heut gerne in meinem Blog berichten.

Juhu ich habe meinen Rückflugticket jetzt bekommen. Ich fliege am 10.08.2017 Heim und werde am 11.08.2017 morgens in Stuttgart landen. Ob ich mich dafauf freue, weiß ich noch nicht so ganz, weil ich eigentlich die meiste Zeit kein Heimweh habe und ich die Menschen hier sehr vermissen werde. Aber ich freue mich natürlich auch sehr darauf meine Freunde und Familie wieder zu sehen.

Außerdem kümmere ich mich in meiner Freizeit jetzt sehr viel um Studiengänge und Dinge die ich nach dem Auslandsaufenthalt vor habe. Das finde ich eher lästig, wieso kann ich nicht einfach von einer Uni angeschrieben werden die mich haben möchte und ich mich nicht mit diesen blöden Bewerbungen auseinandersetzten muss?!

Bei Stanton Home gibt es jetzt auch sehr viele Veränderungen. Zum Einen hat Stanton Home vor zu expandieren, sie planen zwei weitere Häuser zu eröffnen und bis jetzt wurden schon zwei neue Residents angenommen. Diese werden wahrscheinlich bis Mai in das neue Haus einziehen. Aber all das steht noch nicht 100%ig fest, da die Kaufverträge für die neuen Häuser noch nicht unterzeichnet sind. 

Was aber sicher ist, dass die Japanerinnen in unserem Haus beide diese Woche nach Hause fliegen, und da Stanton Home gerade große Probleme hat neue Freiwillige zu bekommen werden wir Freiwillige bekommen die schon ein halbes Jahr hier sind. Meine zwei Freundinnen Magdalena und Pooja die bis jetzt an der Farm gelebt haben, werden jetzt bei uns in Connecticut einziehen. Unser Haus wird also ab dieser Woche difinitiv das Beste Haus von Statnton Home werden. Vier deutsche Freiwillge, dass kann nur gut werdenwink Theresa Pooja und ich Theresa Magda und ich Einer meiner neuen Lieblingsorte Mir geht es super <3

Das war dann auch schonwieder alles... 

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche

eure Ennykiss

 

 

 

Mein Leben mit Sandra

Samstag, 25.02.2017

Guten Tag meine Blogleser,

letztes mal habe ich euch von dem Zusammenleben mit Lily erzählt, heut möchte ich das Gleich mit Sandra machen. 

Sandra ist nicht wie die meisten anderen unserer Schützlinge, denn sie ist nicht Behindert wie die anderen Schützlinge aber sie kann trotzdem kein Leben ohne Hilfe führen. Deshalb hat sie oft Probleme sich in der Gesellschaft ein zu finden. Denn sie fühlt sich nicht als Behinderte, aber sie darf nicht selbst über ihr Leben bestimmen wie ich das darf. Sie muss immer das Einverständnis von anderen Leuten bekommen und Rücksicht auf auf unsere anderen Schützlinge nehmen. Zum Anderen ist Sandra 28 Jahre alt aber ihr geistiges Alter ist ca. 14, also das Alter von einem pubertierendem Teenager. Das führt manchmal zu Problemen, denn für mich ist esmanchmal sehr schwer mit ihr um zu gehen. Denn sie kommt von 0 auf 100 in einer Sekunde und as ganz unerwartet wegen ganz kleinen Dingen. Zum Beispiel ist sie einmal morgens zu spät zum Frühstück gekommen und dann hat der Staff gesagt, dass sie bitte nächstes mal 5 Minuten früher runter kommen soll. Sandra ist dann vom Tisch aufgestande , hat gesagt, dass sie es hier hasst zu leben und ist in ihrem Zimmer verschwunden. Oder wenn ihre Großeltern oder ihr Papa ihr den falschen Kaffee mitbringen wird sie auch gleich sehr sauer. INsgesamt wenn etwas nicht so läuft wie sie es sich wünscht geht sie an die Decke. Für mich ist es immer schwer auf dieses Verhalten richtig zu reagieren. Ein Teil von mir möchte einfach zurückzicken, aber ich weiß dass ich eigentlich ruhig bleiben sollte und das Verhalten nicht wiederspiegeln sollte. Bis jetzt ist es mir immer gelungen ruhig zu bleiben. Ich denke ich kann mich manchmal auch in sie hineinversetzen dann meine Teenagerjahre sind auch nocht nicht so lang rum ist. sealed

Aber ich hatte auch schon viele tolle Momente mit Sandra. Sie ist dei Einzige unserer Schützlinge in unserem Haus die sprechen kann was manchmal einfach toll ist, dass nicht alles ruhig ist und man einfach auf der Heimfahrt auch mal reden kann. Außerdem war ich mit Sandra schon Ski fahren was mir super viel Spaß gemacht hat. Sie fährt besser Ski als ich. 

Insgesamt komm ich gut mit ihr klar. Manchmal rege ich mich schon über sie auf, aber das hält sich alles in Grenzen.

Lisa, Theresa, Sandra(mit der speziellen Mütze) und ich beim Wandern Sandra und ich beim Skifahren  Hier waren wir zusammen in dem Kinofilm Trolls

Alles Liebe eure Ennykiss

Halbzeit

Samstag, 11.02.2017

Hallo meine Blogleser,

wie versprochen lade ich hier meinen Halbjahresbericht den ich für meine Organisation schreiben musste hoch. Ich habe Fragen beantwortet die meine Organisation wissen wollte. Viel Spaß beim lesen.

 

Halbjahresbericht
Fabienne Klein
Freiwillige bei:
Stanton Home
205 North Plain Road
MA, 01230 Great Barrington
USA

Guten Tag lieber Mitarbeiter der Freunde,

mein Arbeitsleben ist sehr interessant. Ich wohne nicht im Haupthaus von Stanton Home, sondern in einem von drei weiteren Abzweighäusern. In meinem Haus wohnen drei Residents und drei weitere Freiwillige. Ich kümmere mich am meisten um eine Autistin, die Hilfe bei den meisten alltäglichen Tätigkeiten braucht. Da sie nicht reden kann, ist die Kommunikation mit ihr sehr schwierig. Wenn sie dann manchmal sauer ist, zeigt sie mir das auch manchmal damit, dass sie mich kratzt oder an meinen Haaren zieht. Am Anfang war es sehr schwer für mich mit ihr um zu gehen, aber so langsam hat sie sich an mich gewöhnt und es gibt auch viele schöne Momente mit ihr, zum Beispiel wenn sie einfach meine Hand nimmt oder sich an mich anlehnt wenn sie müde ist.
Sie ist insgesamt interessant für mich, denn wenn man nicht mit einem Menschen reden kann, dann muss man sehr auf Körpersprache achten und für mich ist es so toll zu sehen, wie wir uns von Tag zu Tag besser verstehen, da ich ihre Körpersprache immer besser verstehe.  
Zu meinen Aufgabenfeldern gehören natürlich auch kochen und putzen aber der Großteil meiner Arbeit dreht sich wie gesagt um die Autistin. Insgesamt hat Stanton Home im Moment 11 residents und jeder Einzelne ist so besonders ich habe jeden schon ins Herz geschlossen. Es ist jeden Tag so schön zu sehen, wie ehrlich ihre Freude ist mich zu sehen und wie einfach sie zum Lachen gebracht werden können.
Wir Freiwilligen arbeiten sehr viel und kennen unsere Residents auch am Besten, denn wir verbringen jeden Tag 24 Stunden mit ihnen. Trotzdem musste ich öfters die Erfahrung machen, dass die Freiwilligen nicht viel zu Sagen haben und manchmal auch überhört werden, was ich sehr schade finde. Aber man findet sich damit ab. Insgesamt nervt mich auch die Bürokratiearbeit hier etwas, alles was man beantragt dauert vier mal so lange wie in Deutschland, die Arbeitseinstellung ist eine komplett andere als in Deutschland. Staffs sitzten an ihrem Handy während ich mich um das Essen und den Resident kümmern sollte, aber für mich ist es dann auch schwer etwas zu sagen, weil ich “nur” ein Freiwilliger bin. Trotzdem sind meine Mitarbeiter menschlich super nett und fühle mich wohl hier in meiner kleinen Familie.
Politisch gesehen fühle ich mich nach Trumps Wahlerfolg nicht mehr so wohl in den USA. Was er bis jetzt schon alles umgesetzt hat und was er noch alles vor hat macht mir angst. 

Vielen Dank, dass sie mir geholfen haben dieses Jahr für mich wahr werden zu lassen. Ich fühle mich insgesamt sehr wohl hier und möchte im Moment auch nirgends anders sein als hier. In der nächsten Hälfte werde ich noch versuchen mehr Mitspracherecht für die Freiwilligen ein zu richten und dafür sorgen, dass die Freiwilligen auch angehört werden.

Alles liebe aus den USA wünscht
Fabienne Klein

Mein Leben mit Lily

Samstag, 28.01.2017

Guten Tag meine Blogleser,

heute möchte ich euch gerne über mein Erfahrungen und mein Zusammenleben mit Lily erzählen. Wer Lily noch nicht kennt darf gerne meinen Blog mit der Überschrift "Die Guys" lesen.

Jeden Morgen wenn ich arbeite fängt mein Tag damit an, dass ich zu Lily ins Zimmer gehe und sie aufwecke. Meistens schläft sie noch und ist dann auch dementsprechend gelaunt wenn ich sie aufwecke, was total verständlich ist. Wir richten dannn ihre Klamotten die sie für den Tag anzieht auf den Tisch und dann werfen wir sie mehr oder weniger aus dem Bett. Manchmal sitzt sie auch schon lachend auf ihrem Bett und Klatscht, wenn sie das macht, dann fängt mein Tag auch super an, ich sterte dann mit einem guten Gefühl in den Tag. Wenn sie einen guten Tag hat, dann verläuft alles reibungslos, sie geht ohne Probleme ins Bad und geht in die Badewanne. Frühstück liebt Lily sowieso, egal ob sie gut drauf ist oder nicht. Bei Lily ist insgesamt alles von ihrer Laune abhängig, vor allem das aufs Klo gehen ist sehr schwer wenn sie schlecht drauf ist. Denn dann braucht es mindestens zwei Menschen die sie zusammen ins Bad bringen, im Bad kann es dann sein, dass sie dann versucht meinen Arm zu nehmen und mich an den Haaren zieht, das kann dann ganz schön schmerzlich enden. Wenn wir sie aber nicht dazu zwingen würden aufs Klo zu gehen, würde sie sich in die Hose machen und das dann zu säubern ist auch nicht so einfach. Also wenn man mit Lily arbeitet darf man auf jeden Fall keine Barbie sein. Aber es gibt auch so viele schönen Momente die ich mit ihr zusammen verbringen darf, vor allem weil sie mich jetzt schon länger kennt vertraut sie mir immer mehr. Manchmal sitzen wir zusammen auf dem Sofa und schauen einen Film und dann brührt sie einfach meine Hand, das bringt mich immer zum lächeln. Auch wenn Lily anfängt zu Lachen geht immer die Sonne auf, ihr Lachen ist so ehrlich und so ansteckend. Für euch mag das alles jetzt warscheinlich komisch klingt, aber für mich sind das die aller schönsten Momente. 

Ich weiß, dass der Blog jetzt ein bisschen kurz ist, aber am 10. Februar werde ich meinen Halbjahresbericht, den ich für meine Organisation schreiben musste noch hier hochladen.

Ich wünsche euch noch eine ganz tolle Woche

Alles Liebe eure Ennykiss

Lily bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Laufen  Theresa und ich im Auto mit Lily (sie war offensichtlich nicht so gut drauf) Hier haben wir versucht sie zum Aufstehen zu bringen, indem wir immer näher auf sie rauf gerückt sind

P.S. Lily liebt männliche Menschen, also Bene und Papa wenn ihr kommt könnt ihr euch auf eine sehr nette Begrüßung von ihr freuen;)

Weihnachten und Silvester

Montag, 16.01.2017

Guten Abend meine Blogleser,

erstmal muss ich mich bei euch entschuldigen, da schon so lange kein Blogeintrag mehr kam. Doch leider ist mein Laptop kaputt gewesen und den Blog am Handy zu schreiben war nicht wirklich erfolgreich. Aber jetzt bin ich wiedder zurück. In diesem Blog werde ich schreiben, wie mein Weihnachten hier in den USA aussah.

In den USA wird Weihnachten nur am 24. und 25. Dezember gefeiert. Am 24. geht man auch wie bei uns abends in die Kirche und isst mit seiner Familie Dinner. Aber am 24. darf man noch keine Geschenke öffnen. Erst in der Nacht vom 24. zum 25. kommt der Weihnachtsmann und befüllt die Stockings der Kinder. Diese Socken werden dann am 25. morgens vor dem Frühstück geöffnet. Aber natürlich gibt es auch einen Weihnachtsbaum unter dem dann noch die größeren Geschenke liegen. Diese werden dann auch wie bei uns mit der Großfamilie geöffnet und man isst zusammen. Am 26. gehen alle wieder ganz normal arbeiten.

Mein Weihnachten war etwas anders als das traditionell Amerikanische. Am 24. Dezember hatte ich meinen alngen Tag, d.h. morgens um 8:45 Uhr bis 20:00 Uhr arbeiten. Aber Lily und Mona wurden früh am Morgen schon nach Hause zu ihren Familien gefahren, sie durften Weihnachten mit ihren Familien verbringen. Die Einzige die noch hier war, war Sandra. Aber die fande das gar nicht toll, denn sie wollte auch nach Hause zur ihrer Familie. Am Vormittag durfte ich dann also mit einer schlecht gelaunten Sandra in die Weihnachtsfeiertage starten. Aber dann ist doch alles viel Besser gekommen als gedacht. Sandras Vater hat angerufen und gesagt er würde Sandra abholen und sie könnte bei ihm schlafen. Ab 13:00Uhr hatten wir dann Sturmfrei. Theresa und ich sind dann noch Einkaufen gegangen und haben Lebensmitte für da Abendessen eingekauft. Denn wir haben Hackbraten mit Gemüse und Nudeln gekocht. Nach dem Einkaufen habe ich dann noch mit meiner Familie geskypt. Meine Oma und mein Opa waren zum Abendessen bei uns zu Hause, wie jedes Jahr und mir hat es sehr gut getan meine Familie zu sehen, denn das erste Weihnachten meines Lebens ohne meine Familie war schon nicht einfach für mich. Zum Abendessen waren die Japanerinnen und unsere Hausmama mit ihrem Sohn Nolan da. Unser Essen war so gut, ich muss mich dafür jetzt einfach mal selber loben. Zum Nachtisch haben wir Himbertraum gemacht, das war auch sehr lecker. Da unere Hausmama ursprünlich aus Irland kommt und es dort Tradition ist, dass jeder am 24. Dezember schon ein Geschenk aufmachen darf, haben wir erstmal jeder ein Geschenk ausgepackt. Aber unsere Hausmama konnte es gar nicht abwarten unsere Gesichter zu sehen wenn wir den Rest der Geschenke öffnen und dann haben wir ihr noch gesagt, dass man in Deutschland am 24. schon mehr als ein Geschenk öffnet. Dann gab es kein Halten mehr für meine Hausmama, plötzlich lagen 10 Geschenke vor jedem von uns. Nachdem wir dann alle Geschenke ausgepackt hatten sind unsere Hausmama und Nolan dann gegangen und wir sind dann auch ins Bett. Am nächsten Morgen haben Theresa und ich uns Frühstück gemacht dann haben wir unsere Stockings geöffnet, die wir von Monas Eltern bekommen haben, diese Tradition finde ich voll schön, meinen Stocking werde ich auch sicher mit nach Deutscand nehmen und mir dann jedes Jahr von meiner Mama befüllen lassenkiss(Hab dich lieb Mama). Ich habe so vile tole Geschenke bekommen, meine Lieblingsgeschenke sind der Einhorneinteiler und die Thermoskanne von Thersa. Aber über die lieben Karten aus Deutschland von meiner Familie habe ich noch mehr gefreut. Daran habe ich einfach nochmal gemerkt was ich eigentlich für eine tolle Familie und für tolle Freunde habe. Außer dem Frühstück war an diesem Tag aber nichts besonderes mehr, wir sind am Nachmittag mit Nolan in die Sporthalle und haben zwei Stunden basketball gespielt um unseren Weihnachtsspeck weg zu bekommen, hat aber leide rnicht so geklappt wie wir das uns erhofft hatten. Der 26. Dezember war ein ganz normaler Tag, außer, dass ich mit meiner Großfamilie geskypt habe. Ich habe mit jedem der da war mal gesprochen, das hat sehr gut getan und mir wieder Kraft für die nächsten Monate gegeben. Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester vergingen wie im Flug. Als dann endlich Samstag der 31. Dezember da war, hatte ich wieder meinen langen Tag. Wieder um 8:45 Uhr anfangen und bis 20:00 Uhr durcharbeiten. Aber dann wollten Theresa und ich zu einer Party gehen, also sollte der Tag schnell rum gehen. Doch dann kam alles anders, denn mittags hatte ich plötzlich sehr strake Bauchkrämpfe und mir war sehr kalt. Ich war also krank an dem ersten und wahrscheinlich auch letztem Silvester, welches ich in den USA verbringen würde. Um 12:00 Uhr saße ich dann mit Sandra Theresa (Sie ist extra für mich nicht zur Party gegangen. Vielen Dank dafür, ich rechne dir das sehr hoch an, wenn du das ließt Esa) und unserem Staff Aber im Wohnzimmer und habe den "BallDrop" (Das ist ein rießiges Event welches auf dem Times Square statt findet) auf einem Handy angeschaut. Angestoßen haben wir mit einem Glas Wasser.Trotzdem hätte es schlimmer kommen können, denn ich durft mein Silvester mit den Leuten feiern die mir in den USA am wichtigstens sind. Jetzt arbeite ich grade daran meine Vorsätze für das Jahr 2017 ein zu halten. Ich habe nämlich schon festgestellt, dass es viel einfacher ist sich Dinge auf zu schreiben, das Einhalten ist das nochmal eine andere Sacheinnocent. Ich wünshe euch noch allen ein frohes Neues Jahr und hoffe, dass ihr eure Vorsätze einhalten könnt. 

Alles Liebe

Eure Ennykiss

https://www.youtube.com/watch?v=9CBZZyKaoKc Unsere Stockings (Sandra,Mona,Lily,Maika,Fabienne,Rie;Theresa) Unser Plastikweihnachtsbaum So viele Geschenke Mein Einhorneinteiler Einhornrucksack. Ein Geschenk von der Magda Mein Geschenk für Theresa: Freundschaftsarmbänder mit unseren Namen eingraviert Natürlich habe ich auch Plätzchen gebacken Winterwonderland Rudolf the Red- Nosed Reindeer 

NY City

Mittwoch, 14.12.2016

Guten Morgen meine Blogleser,

Theresa und ich waren letzte Woche für 6 Tage in NY City. Natürlich möchte ich euch gerne an dieser Erfahrung teilnehmen lassen, aber es ist schwer, diesen Text jetzt nicht langweilig werden zu lassen, deshalb werde ich nur von den Momenten berichten die mich am meisten beeindruckt haben.

Als wir am Sonntag angekommen sind hat mich die Grand Central Station beeindruckt, der New Yorker Bahnof ist riesig, und dort ist immer was los, man muss aufpassen nicht überrant zu werden. In dieser Bahnhofshalle wurden auch schon bekannte Filme und Serien gedereht, dass heist dort waren schon einige sehr bekannte Schauspieler und ich war da auch, das ist einfach ein unglaubliches Gefühl. Theresa und ich haben erstmal gekreischt vor Freude. Die Grand Central Station Immer voll mit Leuten

Das erste was wir uns angeschaut haben, war das Jüdische Museum. In dem Mueum gab es drei Stockwerke, das Erste gab einen Einblick in die Religion Insgesamt. Da waren alte Toras, und andere religiöse Objekte ausgestellt. Das Thema des zweiten Stocks war "deutsche Juden wärend des zweiten Weltkriegs". Dieser Stock hat mich am meisten interessiert. Dort war das Buch "Mein Kampf" Ausgestellt, aber nicht irgendeine Auflage, es war das Buch von Heinrich Himmler. Außerdem war noch eine rießige Flagge mit Hakenkreuz ausgestellt. Es wurde neben vielen Zeitzeugen Filmen auch ein Film von einem Schiff gezeigt, welches voll mit deutschen Juden war und nach Kuba wollte, aber die Juden durften nicht aufs Festland. Das fande ich sehr interssant. Im dritten Stock gab es dann noch eine Ausstellung von Bildern die jüdische Künstler gemalt haben. Wir wollten aber erst etwas trinken und haben dann einen Wasserspender gefunden, die sind in den USA aber anderst. Das Wasser sprizt direkt in den Mund, wir hatten den dreh aber noch nicht raus, und Theresa hat sich das Wasser über ihre ganze Jacke verteilt. Dann kam ein Sicherheitsangestllter vom Museum und hat uns mit in den Aufethaltsraum der Angestllten genommen und uns dort ein Glas Wasser gegeben. Wir haben uns dann noch etwas mit ihm unterhalten und er hat uns ein paar Tips gegeben was wir in New York noch so mach könnten. Insgesamt habe ich mich in diesem Museum nicht sehr wohl gefühlt, denn ich bin Deutsche und mein Land ist für den ganzen Schmerz von diesen Juden verantwortlich, dadurch habe ich mich teilweise etwas unwohl gefühlt. Aber ich wollte unbedingt wissen wie die Amerikaner diesen Teil der Geschichte verstehen.   Im Museum durfte man leider keine Bilder machen, deshalb ist das das einzige Bild welches ich vom Museum habe.

Nach dem Museumsbesuch haben wir noch die Freiheitsstatue gesehen, bei mir hat es erst eine Weile gedauert, bis ich kapiert habe, dass ich grade wirklich in NY bin und diese Statue mit eigenen Augen sehe. Das Gefühl war einfach unbeschreiblich schön.  Der Rucksack war ziemlich nervig. Einfach nur glücklich

Der nächste Moment der für mich atemberaubend war, hat sich am selben Abend ereignet. Als wir zum ersten mal den Times Square betreten haben. Die riesigen, leuchtenden Anzeigetafeln und die abartig vielen Menschen, ich hab mich plötzlich so klein gefühlt. Und obwohl es schon dunkel war, hat es dort so ausgesehen, als wäre es Tag, denn die Anzeigetafeln haben soo unglaublich hell geleuchtet. Am Times Square liegen auch viele tolle Läden, wie z.B. die m&m World oder ein Disney Laden. Wir waren natürlich in allen Läden drin.innocent Trotzdem haben wir nicht sooo viel eingekauft, denn NY City ist eine sehr teure Stadt, und wir haben lieber sightseeing gemacht.  Die Stadt die nie schläft m&m World Die kleine Enny am Times Square

Am zweiten Tag haben wir dann noch eine Busrundfahrt durch New York gemacht. Das hat all die wichtigen Sehenswürdigkeiten abgedeckt. Aber vor allem sind wir mit dem Boot noch zur Freiheitsstatue gefahren. Vom Boot aus haben wir auch noch die Wohnung von Leonardo Di Caprio und anderen Stars gesehen, die direkt an der Küste liegen. Aber ich denke hier sprechen die Bilder für sich, denn es war später Nachmittag, das heißt die Sonne war schon am Untergehen, ich liebe die Bilder einfach. Wunderschönes Bild Die Skyline von Manhattan Statue of Liberty Und noch ein Bild Und noch eins Atemberaubender Sonnenuntergang

Am dritten Tag haben wir eine Fahrradrundfahrt durch den Central Park gemacht. Wir sind ca. eine Stunde bei gefühlten -10°C durch den ganzen Park gefahren. An manchen Stellen haben wir dann angehalten und haben Bilder gemacht. Der Park ist einfach riesig, wir haben in der Stunde nur ein Viertel vom ganzen Park gesehen (ok wahrscheinlich auch weil wir uns ständig verfahren hatten...). Danach waren wir noch auf einem Weihnachtsmarkt, stellt euch vor, dort war ein Stand mit deutschem Weihnachtsgebäck, die Frau der der Stand gehörte war auch Deutsche, das war ganz witzig. Aber sie war nicht die einzige Deutsche, die wir an diesem Tag getroffen haben, denn zum Mittagessen waren wir im Chelsea Market, eine riesige Halle voll mit verschiedenen Restaurants aus der ganzen Welt. Und Theresa und ich haben deutsche Currywurst gegessen. Die Bedienung hat deutsch mit uns geredet, das fühlte sich dann ein bisschen so an als würde ich zu Hause eine Currywurst essen, auch wenn die Currywurst dort nur halb so gut war wie die von Daheim. Danach waren wir noch wo, wo ich unbedingt hin wollte, nämlich in der NUTELLA BAR. Leider haben wir ewig gebraucht um sie zu finden, und als wir die Bar dann gefunden haben war ich eher entäuscht. Es war einfach nur ein Laden der Nutellacreps und Kaffe verkauft hat. Hauptsache es stand fett "Nutella" an der Wand, na toll. Super modernes Fahrrad Theresa und ich Das sind all die Restaurants die es im Chelsea Market gibt. Das ist im Chelsea Markt. in der Nutellabar

Das nächste großartige Erlebnis war der weltberühmte Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center. Der Weihnachtsbaum ist ca. 30 Meter hoch und damit riesig, so wie fast alles in NY City. Vor dem Weihnachtsbaum ist auch noch eibe Eisflächeauf der man eislaufen kann. Wir haben den Schlittschuhläufern eine Weile zugeschaut und natürlich noch Bilder gemacht, wie richtige Touris eben. Großes Lächeln Die Schlittschuhfläche vor dem Rockefeller Der riesige Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center Noch ein Bild, weil der Baum so schön ist

Am letzten Tag haben wir uns dann noch das 9/11 Denkmal angeschaut. Das Denkmal ist ein riesiges Loch welches mit schwarzen Marmorsteinen ausgelegt wurde. In der Mitte ist ein quadratischer Brunnen dessen Ende man nicht sieht, da es sehr tief in die Erde hinein geht. Drumrum sind alle Namen der Menschen eingeviert die damals ums Leben kamen. Wir haben dort nicht sehr viele Bilder gemacht, denn die Stimmung dort war sehr betrübt und ich selber war auch sehr nachdenklich... Neben dem Denkmal steht das " One World Trade Center", ein 541Meter hohes Gebäude ( das 6. größte Gebäude der Welt). Es ist für mich unfassbar, wie so etwas architektonisch überhaupt möglich ist.surprised Das 9/11 Denkmal Am Geburtstag des Verstorbenen wird eine Rose neben den Namen gelegt. Das

Und dann war unsere Urlaub leider auch schon rum... Ich habe aber vor nochmal dort hin zu gehen, denn ich hab mich in die Stadt verliebt, die Menschen sind so freundlich, egal wie sier die Menschen dort im Stress sind, sie helfen unwissenden Touristen immer weiter. Und außerdem juckt es dort keinen ob du schwarz oder weiß, jung oder alt bist, niemand wird komisch angeschaut. Es ist ein bunter Mix von allen möglichen Menschen, jeder kann seine Persönlichkeit und seinen Modestil so aus leben wie er will.   Schau mal genau hin, das sind Fliegenklatschenohrringe

Natürlich habe ich noch einiges mehr gemacht, wenn dich das interessiert, oder du auch schonmal in New York warst und irgendeinen Tip für mich hast was ich noch unbedingt machen sollte, darfst du mich gerne anschreiben.

Alles Liebe 

Eure Ennykiss

 

 

 

Thanksgiving

Freitag, 25.11.2016

Hallo meine Blogleser,

gestern haben wir Thanksgiving gefeiert, dass ist einer der höchsten Feiertage hier in den USA. An diesem Tag feiern die Amerikaner, den Tag, als die Ureinwohner Amerikas und die Pilger einen Tag friedlich waren und zusammen gegessen haben. Die meisten Amerikaner feiern diesen Tag zusammen mit der Großfamilie. Man geht dann zur Oma oder zur Tante, dort gibt es dann traditonel Truthahn und Kartoffelbrei mit Gemüse. Das ist ein Tag der sich hauptsächlich um das Essen dreht. 

Bei uns haben die Essensvorbereitungen am Mittwoch begonnen, denn unser Haus war für das Dessert zuständig. Wir haben 14 Kuchen für 30 Leute gebacken (ganz nach dem Motto lieber zu viel wie zu wenig). Da Lily nach Hause zu ihren Eltern gefahren, hatten wir nichts zu tun, also haben wir halt gebacken. trotzdem hat es sich sehr komisch angefühlt, denn ohne Lily und Mona im Haus ist es so still, fast schon guselig. Am Donnerstag sind wir dann gegen 11:00 Uhr zur Farm gefahren und haben geholfen die Tische zu decken. Um 16:00 hat das Essen dann gestartet. Wit haben alls so viel gegessen, und trotzdem ist noch so viel Essen übrig, dass es für zwei weitere Wochen reichen wird. Ich kann mich dann also jetzt auf Truthahn in 100 verschiedenen Varianten freuen...undecided

Zwischen dem Hauptgang und dem Dessert hat jeder der Reihe nach gesagt für was er dankbar ist. Es waren viele tolle Kommentare dabei und ich konnte die Tränen dann nicht mehr zurückhalten. Als ich mir dann auch überlegen musste was ich sagen will, sind mir gleich 100 Dinge eingefallen, aber vor allem bin ich Dankbar dafür, dass es meiner Familie gut geht und ich gestern da sein durfte und mein Leben ein Jahr mit diesen wundervollen Menschen hier in den USA teilen darf. Und vor allem, dass ich Theresa kennen gelernt habe, denn sie ist für mich mitlerweile mehr als nur eine Freundin, sie ist wie meine Schwester. 

Dann gab es endlich Dessert, und obwohl ich eigentlich schon kurz vor dem Platzen war, habe ich trotzdem noch 3 Stücke Kuchen gegessen.sealed (Ich hab mich nicht verändert, ich liebe immernoch Süßigkeiten)

Mir hat das Fest sehr gefallen ich war sehr froh gestern mit dieser riesen Gruppe dieses Fest feiern zu dürfen.smile

 

Alles Liebe

Eure Ennykiss

Truthahn Essen Essen Essen Pooja Theresa und Ich vor dem Essen Bei uns hat es jetzt übrigens wieder Schnee Hat nur n bisschen geschneit Dessert

 

1/4 ist rum :/

Freitag, 11.11.2016

Guten Abend meine Blogleser,

ich kann es gar nicht fassen, heute bin ich schon 3 Monate hier in den USA, ein Viertel der ganzen Zeit hier ist schon rum. Es fühlt sich so an als wäre ich letzte Woche erst angekommen, und ehrlich gesagt finde ich den Gedanken daran, dass ich in 9 Monaten schon wieder nach Hause gehe, nicht wirklich toll. Ich habe die Menschen hier langsam ins Herz geschlossen, und lernen jeden Tag mehr spannende Dinge. Aber jetzt erstmal zu meinem letzten Monat, denn der war gefüllt von tollen Tagen.

Der Winter war da, aber das wisst ihr ja schon. Leider war am nächsten Tag kein Schnee mehr da. Trotzdem ist es seitdem nicht mehr wirklich warm geworden, ich warte jetzt voller Erwartung auf meine Winterstiefel, dennn die brauche ich jetzt langsam dringend. Ich habe ehrlich gesagt richtig Angst vor dem Winter hier, denn alle sagen uns es kann sein, dass wir eingeschneit werden oder es minus 25°C haben kann...

Am 31.10. war Halloween, und das haben wir, natürlich wie es sich für Amerikaner gehört, richtig groß gefeiert. Um 17.00 hat das gemeinsame Feiern angefangen. Es waren ca. 60 Leute da. Wir haben an der Farm mit allen Leuten die bei Stanton Home areiten, aber auch ander Menschen mit speziellen Bedürfnissen waren mit ihren Freiwilligen da. Jeder hat was zum Essen mitgebracht und jeder hat ein Kostüm getragen. Es war so viel los, die meisten unserer Guy fanden das sehr toll, außer Lily, die mag es eher ruhig wenn nicht so viele Menschen herumwuseln. Ich war am Ende auch froh als alle gegangen waren... Wir sind danach noch mit Andrew, dem Sohn von einer Mitarbeiterin, um die Häuser gezogen und haben nach "Süßes oder Saures" ("Trick or Treat") gefragt.( JA Theresa und ich sind da vielleicht zu alt dafür, aber wir wollten unbedingt mal sehen wie das in Amerika so aussieht). Nach ca. 30 Minuten hatten wir dann schon einige Süßigkeiten und einen Bleistift zusammen. sealed Um 21.00 Uhr sind wir dann noch Nolan abholen gegangen und haben dann zusammen mit allen Freiwilligen noch eine Halloweenparty gefeiert. Wir sind an dem Abend erst um 2.30 Uhr nachts nach Hause gekommen und ich musste am nächsten Morgen um 6.30 Uhr aufstehen, aber es hat sich definitiv gelohnt, der Tag war super! Dunkle Feeen Königin (Der Name meines Kostüms :) Meine  Juan der Vampir

UND AHHH wir gehen in 3 Wochen nach NY City, ich freu mich schon sooo darauf, auf all die Sehenswürdigkeiten und die Menschen. Außerdem haben wir den Urlaub auf 6 Tage verlängert, dadurch haben wir zwei Tage mehr Zeit für sightseeing.cool 

Leider gibt es auch etwas sehr Schlechtes, was vorgestern passiert ist... Wie wahrscheinlich alle von euch schon wissen, Donald Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden. Ich bin sprachlos, genauso wie alle Menschen um mich herum, gestern war bei der Arbeit eine Stimmung wie auf einer Beerdigung. Denn alle Menschen hier  können nicht glauben was für ein Mensch ihr Land jetzt für 4 Jahre regiern wird. Die Website der kanadischen Einwanderungsbehörde ist zusammengebrochen, weil die US- Amerikaner verstärkt nach "move to Canada" ("Nach Kanada umziehen") haben. Man kann sich das nicht so vorstellen, aber für die Menschen hier haben Angst um ihre Kinder, unsere Hausmama kamen die Tränen, als wir über Trump gesprochen haben. Die Proteste haben schon angefangen, wo soll das hingehen? Wird alles gar nicht so schlimm? Donald Trump als amerikanischer Präsident, ein Albtraum für alle Menschen die mir hier wichtig geworden sind. Ich habe bis zur letzten Minute nicht gedacht, dass dieser  Mensch wirklich Präsident werden würde... Ich mache mir so viele Gedanken was jetzt wohl passieren wird, in den USA, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Ich habe versucht auch nch zu schreiben, was ich persönlich von Trump halte, aber außer wüsten Beschimpfungen hätte ich nichts schreiben können.

Der Rest des Monats war relativ normal, Arbeit, Netflix und Chill...wink

 

Alles Liebe eure Ennykiss Unser Haus. Wundervolles Wetter Kleine Wanderung zu den Bash-Bish Wasserfällen Ich war auch nochmal am Meer:)Bombenwetter am MeerWunderschöne Landschaften gibt es hier 

 

 

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